Wackerbarth
                         
 
 
 
  Af pommersk adel kendt 1270  
             
  Adelheid von Flemming  ~ Rüdiger von Wackerbarth  
  Tezlav Wobeser  ~ NN   * 1938  kaldet von Bomsdorff  
  til Wobeser, Rummelsburg     Friherre  
  † efter 1270     ~ 1960  
        , f. 1929, d. Ja, dato ukendt  
     
     
             
      Cord von Grabow  ~ Margaretha von Wackerbarth  
        til Gömptow & Schlieven  
                 
               
       
       
               
        Heidenreich von Bibow~ Dorothea von Wackerbarth  
        til Westenbrügge  
        Begravet Doberan      
               
             
       
               
        Heinrich von Linstow  ~ Dorothea Wackerbarth  
        † efter 1506    
         
  Klaus von Wobeser   ~ NN        
  til Wobeser, Rummelsburg      
  † efter 1300      
      Albrecht Joachim von Plessen  ~ Friederike Margarethe Charlotte  
      Friherre til Kummerow von Wackerbarth  
      Greve von Plessen 1797 ~ Bützow 7/12 1787  
      Arvede også Ivenack    b: Nov 1769 in Bützow c: 8 Nov 1769 in Bützow •  
      * Rothmannshagen 24/5 1762  
      † Ivenack 11/7 1828  
      Begravet Ivenack Kirke  
     
             
      Dethlof von Oertzen  ~ Christine Hippolyta von Wackerbarth  
      til Gorow ~ Gorow 1664  
      Oberst , f. 4 Dec. 1642, d. 6 Feb. 1670  
      * XX/11 1635 † 24/1 1677    
             
     
             
      Reimar von der Osten ~ NN von Wackerbarth  
             
             
  Maarten von Wobeser   ~ NN        
  til Missow, Stolp          
  † efter 1340  
             
      Pella von Plessen  ~  Detlef von Wackerbarth  
        , d. Eft. 1501  
         
         
         
           
      Diedrich von Plessen  ~ Dorothea von Wackerbarth  
      til Eldenburg  ~ efter 1597  
      * 1569 † 8/1 1634   , d. Før 1648  
             
     
     
             
      Otto von Raben  ~ Eva von Wackerbarth  
      til Stück , d. 1632    
      † 1631    
             
             
  Jacob von Wobeser   ~ NN      
  til Missow, Stolp   Adelheid von Schack ~ Otto von Wackerbarth  
  † efter 1383  
 
 
     
         
  Lucie Hedevig Sested  ~ Anton Heinrich Wackerbarth  
  † efter 1652 Faldt i slaget ved Lund  
  Af senere medlemmer af slægten nævnes kronologisk:     † 4/12 1676  
     
     
 
         
  Balthasar von Kardorff  ~ Sophia von Wackerbarth  
  til Grantzow & Remlin Huset Klein Lunow   Våbentegninger på denne side copyright © 2001-2010 by Finn Gaunaa
† 2/9 1676  
 (Adelsgeschlecht)  
     
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Joachim von Winterfeld  ~ Willa von Wackerbarth
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Sachsisk-Lauenborgsk hofmester  
Wackerbarth ist der Name eines Uradelsgeschlechts aus dem einstigen Herzogtum Sachsen-Lauenburg, dem heutigen Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein. Kendt 1547  
† før 1571  
 
5 Weitere Hinweise Theodosius von Levetzow ~ Eleonore Elisabeth von Wackerbarth
6 Literatur  til Teschow, ~ Nassow 9/10 1775
7 Quellen * Koppelow 6/6 1744   ,   geb. 1759,   gest. 14 Okt 1783, Teschow 
† Teschow 19/9 1810  
Ursprünge der Familie [Bearbeiten]
Die ersten Namensträger entstammten einer Linie der edelfreien Witten („die Weißen“), die bei der Landnahme in den wendischen Gebieten um Ratzeburg unter den Herzögen Albrecht der Bär und Heinrich der Löwe mitwirkten. Der Name der unweit gelegenen Stadt Wittenburg, Landkreis Ludwigslust, (erstmals 1154 erwähnt) dürfte auf die Errichtung einer Burg durch die Witten auf dem vormals slawischen Ringwall zurückgehen. Auch einer der drei – seit dem 8. Jahrhundert bestehenden – polabischen Burgwälle, die der Razesburg (Ratzeburg) im südlichen Umland vorgelagert waren, dürfte den Witten gegen Mitte des 12. Jahrhunderts zur Besatzung und Ansiedelung zugeteilt worden sein: der Oldenburger Wall in Horst (Lauenburg), an der Straße von Neuhorst nach Lehmrade gelegen (nicht zu verwechseln mit dem bekannteren Wall in Oldenburg/Ostholstein), samt der dazugehörigen Siedlungskammer, zu welcher die Hörigendörfer Kogel (Kovale = Schmiede), Sterley (Stralige = Pfeilschmiede) sowie die Siedlungen Kolatza (= Bäcker) und Clotesfelde (= Fischer und Baumfäller) gehörten.
Erster überlieferter Angehöriger des Geschlechts ist der Lauenburger Magnat „Otto der Ältere“, erwähnt in einer Urkunde von 1219, der offenbar bereits in der Generation zuvor ein Edelherr im Gefolge des Grafen Heinrich von Badewide war. In der gleichen Urkunde wird auch „Otto der Jüngere“ aufgeführt, wahrscheinlich sein Sohn, der wiederum identisch sein dürfte mit jenem Otto de Witte (lateinisch Otto Albus), der bereits in einer Urkunde von 1190 auftaucht, der ersten Urkunde, in der überhaupt Lauenburgische Adelige namentlich genannt sind, und der erneut 1194 als Burgmann von Ratzeburg erscheint. Dieser Otto Albus (II.) tritt als Zeuge für Bischof Isfried auf und verwaltet offenbar die zuvor von Bischof Evermod begründeten kirchlichen Besitzungen. Er ist Lehnsinhaber in Groß Thurow. Dessen Sohn Otto Albus (III.), gelegentlich auch als Otto von Wittenburch erwähnt, wurde Camerarius (Kämmerer, Finanzverwalter) des dänischen Statthalters Graf von Orlamünde, Alrecht II.. Ottos III. Sohn Otto (IV.) de Cowale (Kogel, ein Gut südlich von Ratzeburg in der Gemeinde Sterley) ist zwischen 1228 und 1246 häufig im Dienst des Herzogs Albrecht I. oder in Geschäften des Ratzeburger Bischofs nachgewiesen. Er besitzt Lehen in Kogel, Sterley, Eich-Horst, Dargow, Klein Thurow und Groß Disnack. Von ihm könnte die fast wappengleiche Familie von Witte abstammen, die als Lokatoren ab etwa 1230 in der Neumark, südöstlich von Angermünde, erscheinen und Herren der Insel von Neuenhagen (Bad Freienwalde) sowie der Güter Gabow, Hohen- und Niederwutzen, Kleinmantel und Zachow sind, bis sie gegen 1490 aussterben.
Gutshaus Kogel, 17. Jhd. (Aufnahme um 1900)
Möglicherweise ein Bruder Otto Albus’ II., Konrad de Witte, genannt Wackerbart („tapfere Streitaxt“ – Barte bedeutet Kriegsbeil -, ein Beiname, den er sich in der Schlacht bei Verchen 1164 erworben haben könnte), gründete als Lokator die spätere Stadt Mölln, die erstmals 1188 sowie in der Bezeichnung Antiquum Mulne 1194 erwähnt ist. Ein Tiethardus von Mölln, vermutlich sein Sohn, errichtete 1212 eine Klosterstiftung in Hamburg. Dessen Schwester dürfte jene Jungfer „de Witte, Tochter des Ritters Wackerbard“ gewesen sein, die den nach 1211 verstorbenen Herrn von Barmstedt heiratete. Um Tiethardus’ Sohn könnte es sich bei dem 1224 erwähnten Kämmerer Konrad von Lauenburg gehandelt haben und wiederum um dessen Sohn bei dem zwischen 1238 und 1263 vielfach erwähnten Ritter Konrad Wackerbart (II.). Er erwarb von der Familie von Barmstedt durch Heirat ein Lehen in Todendorf bei Ahrensburg, Kreis Stormarn, später wird er auch Herr auf Kogel, Horst, Hollenbek, Neuenkirchen und Zehnthufen in Mölln. Mit ihm beginnt die gesicherte Stammreihe. Seine Nachfahren, die bald auf zahlreichen Gütern im Lauenburgischen, in einem Zweig teils auch in Mecklenburg, ansässig wurden und fortan allein den alten, kriegerischen Spitznamen als Nachnamen führten, stellten jahrhundertelang Stadthauptmänner (so etwa „Otto den Krug“ 1398 in Lübeck), Stiftshauptmänner, Vögte, Räte, Pröpste, Domherren, Ordenskomture, Generäle, Minister, Hofmarschälle und andere fürstliche, städtische und kirchliche Amtsträger.
Weitere Entwicklung und Verbreitung [Bearbeiten]
Gut Tüschenbek im 16. Jh.
Nachdem frühere Seitenzweige nur bis zu drei Generationen bestanden hatten, teilte sich das Geschlecht in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in zwei Stämme auf, die von den Brüdern Hartwig (Stamm A) und Detlof (Stamm B) ausgingen. Ein dritter Bruder, der Älteste, war Georg Heinrich, Herr auf Kogel, Horst und Segrahn, der als Heerführer 1491 mit Herzog Heinrich die Stadt Braunschweig belagerte und später als Armeegeneral Ludwigs XII. von Frankreich in den spanischen Niederlanden kämpfte. Nach dem Tod seines Sohnes um 1540 wurde das Stammgut Kogel gemeinschaftliches Lehen beider Stämme bis 1701. Anschließend hatte Stamm A Kogel allein inne und Stamm B saß auf dem zuvor erworbenen Gut Tüschenbek bei Groß Sarau, bis zu seinem Erlöschen im Mannesstamm 1785. Das erstmals 1194 erwähnte Kogel blieb von der Zeit der Kolonisation bis zum Erlöschen der Hauptlinie des Stammes A im Jahre 1850 im Lehnsbesitz der Familie.
Angehörige des Stammes B besaßen ferner zeitweise in Mecklenburg die Güter Katelbogen, Moisall, Poglow, Kassow und Tessin sowie im Havelland Lünow. Angehörige des Stammes A erwarben im 18. Jahrhundert in der Niederlausitz die Güter Koschendorf, Briesen (Spreewald) und Linderode (alle drei bis 1945 im Besitz der Familie) sowie im gräflichen Zweig des 18. Jahrhunderts – begründet von Christoph August, siehe unter Namensträgern – die sächsischen Besitze Großsedlitz, Wackerbarths Ruh', die Herrschaft Zabeltitz und das Kurländer Palais in Dresden sowie – in der piemontesischen Adoptivlinie Wackerbarth-Salmour, welche die drei letzteren Besitze erbte – zudem die Güter Kittlitz und Unterwürde bei Löbau sowie die bis ins 19. Jahrhundert bestehenden savoyischen Lehnsgrafschaften Salmour und Andezeno, die Herrschaft Baldichieri nebst Palais in Chieri und Turin sowie das Wiener Sinzendorf-Palais in der Krugerstraße.
Wappen [Bearbeiten]
Schild von Rot und Silber geviert. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein Pfauenwedel zwischen zwei goldenen Stäben, die mit je drei natürlichen Pfauenfedern besteckt sind.
Bedeutende Namensträger [Bearbeiten]
Georg Heinrich von Wackerbarth auf Kogel, Heerführer, belagert 1491 mit Herzog Heinrich die Stadt Braunschweig, später kämpft er als Armeegeneral Ludwigs XII. von Frankreich in den spanischen Niederlanden
Christian Ulrich von Wackerbarth (1641–1701), Mitherr auf Kogel, Herr auf Tüschenbeck, seit 1685 Oberhauptmann der braunschweig-lüneburgischen Hafenfestung Harburg, besetzte unmittelbar nach dem Aussterben der Lauenburger Herzöge 1689 Ratzeburg, vertrieb die Beamten und Agenten der konkurrierenden Thronanwärter aus Sachsen, Mecklenburg und Dänemark (gegen letztere zog er - nach Befestigung Ratzeburgs - zu Felde) und sicherte so die Thronfolge für die Welfen, in enger Abstimmung mit dem Premierminister des Celler Herzogs Georg Wilhelm, seinem Schwager Andreas Gottlieb von Bernstorff
August Heinrich von Wackerbarth auf Kogel (1651–1711), bewachte als Drost zu Ahlden viele Jahre lang die dort gefangengesetzte Tochter des Celler Herzogs Georg Wilhelm und geschiedene Frau des späteren englischen Königs Georg I., Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg; sein Brudersohn
Graf August Christoph von Wackerbarth (1662–1734) wurde in Sachsen Generalfeldmarschall und Generalbauintendant Augusts des Starken und gilt als "Regisseur" des Dresdner Barock; dessen Stief- und Adoptivsohn
Graf Joseph Anton Gabaleon von Wackerbarth-Salmour (1685–1761) wurde sächsischer Gesandter, Oberhofmeister und Kabinettsminister. Er begründete den vier Generationen später erloschenen sächsisch-piemontesischen Zweig
August Josef Ludwig von Wackerbarth (1770–1850), Historiker, Kunsthistoriker und Kunstsammler, war der Letzte auf Kogel, das nach seinem Tod 1850 als erledigtes Lehen von der dänischen Krone eingezogen wurde. Ein unehelicher Sohn des Letzteren, Theobald (Teut) von Wackerbarth (1816–1904), wurde zwar 1847 adelsrechtlich legitimiert, jedoch für Kogel nicht als lehnsfähig anerkannt und richtete sich daher später als Wohnsitz die Heimburg in Niederheimbach am Rhein her. Dessen Nachfahren, die das Gut Koschendorf in der Niederlausitz bis 1945 besaßen, leben heute in Kanada.
Ludwig von Wackerbarth (1749–1817), ein Großneffe des Generalfeldmarschalls, Mitherr auf Kogel, kaufte 1786 das Gut Briesen im Spreewald, wurde 1810 sächsischer Freiherr und adoptierte 1811 gemeinsam mit seiner Frau Helene von Bomsdorff zwei Neffen, die zu „Freiherren von Wackerbarth genannt von Belling“ (ohne männliche Nachfahren) bzw. „genannt von Bomsdorff“ erhoben wurden (letztere blühen in den Zweigen Linderode und Briesen/Rethmar bis heute).
Otto von Wackerbarth genannt von Bomsdorff (1823–1904), Rittergutsbesitzer und Mitglied des deutschen Reichstags
Weitere Hinweise [Bearbeiten]
Wackerbarth ist ferner der Name einer bürgerlichen Familie. Dieses ursprünglich hessische Bauerngeschlecht, Nachfahren des erstmals 1536 erwähnten Bauern Simon Wackerbarth aus Wehren bei Fritzlar, mit einem im 18. Jahrhundert nach London (Zuckerindustrielle) sowie einem im 19. Jahrhundert in die USA ausgewanderten Zweig, steht in keiner nachgewiesenen Verbindung zu dem Lauenburger Adelsgeschlecht. Zu dieser Familie gehört Horst Wackerbarth.
Literatur [Bearbeiten]
E. H. Kneschkes Adels-Lexikon von 1870 (Online-Version)